Vor- und Nachteile

Welche Vorteile haben Luftreiniger?

Ein Luftreiniger kann unterschiedliche Gase und Partikel in der Luft aufnehmen, filtern und umwandeln. Die Hersteller von Luftreinigern weisen immer wieder auf die Vorteile für Allergiker hin. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge kann die Lebensqualität für Menschen zunehmen, die an Allergischem Asthma, allgemein chronischen Atemwegserkrankungen oder einer Schimmelpilzallergie leiden.

Luftreiniger binden die Partikel in der Luft und reinigen die Umgebung von Schadstoffen. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass Luftreiniger Menschen von Allergien befreien. Vielmehr können die Geräte dafür sorgen, dass Menschen mit allergen anregenden Partikeln weniger in Kontakt treten. Allergische Ursachen werden dadurch gemindert. Luftreiniger sorgen in vielen Fällen für Linderung und damit für eine größere Lebensqualität.

Ein weiterer Vorteil von Luftreinigern liegt in der Filterung von Tabak- und Zigarettenrauch. Bei Raucherhaushalten sind diese Geräte sehr beliebt, da sie dafür sorgen, dass der Qualm in der Raumluft schneller abgebaut wird. Luftreiniger sorgen aber auch allgemein dafür, dass schlechte Gerüche vertrieben werden. Besonders in Küchen ergänzen sie das Lüften nach dem Kochen, um lästige Küchengerüche zu vertreiben. Kleinere Luftreiniger können Sie dabei je nach Bedarf an geeignete Positionen im Raum stellen.

Viele Geräte verfügen über unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, die Ihren persönlichen Bedürfnissen und der jeweiligen Raum- bzw. Geruchssituationen angepasst werden können. Dabei kommen unterschiedliche Filter zum Einsatz.

Zusammenfassung der Vorteile eines Luftreinigers:

  • Schadstoffe in der Luft werden beseitigt
  • Rauch von Tabak und Zigaretten wird innerhalb von kurzer Zeit aus der Luft gefiltert
  • Luftreiniger vertreiben viele schlechte Gerüche – auch nachhaltig
  • Luftreiniger sind meist handlich und können leicht bewegt werden

Welche Nachteile haben Luftreiniger?

Neben den genannten Vorteilen, haben Luftreiniger auch einige Nachteile. Ein Luftreiniger ist nicht ganz billig, für ein gutes Gerät im Haushalt müssen Sie zwischen 120 und 180 Euro ausgeben. Neben den Anschaffungskosten können weitere Kosten anfallen, wenn Filter des Luftreinigers ausgetauscht werden müssen. Empfehlungen für einen Austausch können sie in der Regel der jeweiligen Bedienungsanleitung entnehmen. Außerdem fallen beim Betrieb des Luftreinigers Stromkosten an. Der Stromverbrauch hängt vom Gerät, der jeweiligen Leistung und Betriebseinstellung ab. In unseren Tests zu Luftreinigern im Haushalt und Luftreinigern im Büro haben wir den Stromverbrauch getesteter Geräte ausgewiesen.

Ein Luftreiniger muss wie die meisten Elektrogeräte auch zwischendurch gereinigt werden. Bei diesen Geräten werden die Filter nach einer bestimmten Zeit von aufgenommenem Staub und Kleinstpartikeln befreit.
Ist ein Luftreiniger in Betrieb, geht von ihm eine gewisse Lautstärke aus. Die Lautstärkeintensität ist je nach Einstellung am Gerät unterschiedlich. Einige Geräte haben einen Nacht- bzw. Schlafmodus, bei dessen Einstellung der Luftfilter in sehr leisem Zustand arbeitet.
Bei manchen Luftreinigern gibt es einen Ozon-Modus, der dafür sorgt, dass besonders starke Gerüche beseitigt werden. Wird dauerhaft mit dem Ozon-Modus gereinigt, kann es auf lange Sicht zu Reizungen der Atemwege kommen. Auch wenn Ozon ein natürlicher Bestandteil der Luft ist, sind größere Mengen in der eigenen Umgebung nicht zu empfehlen. Nach der Luftreinigung mit Ozon ist es empfehlenswert, das Zimmer einige Minuten zu lüften.

Zusammenfassung der Nachteile eines Luftreinigers:

  • Anschaffungskosten, ein gutes Gerät kostet meistens über 100 Euro
  • Betriebskosten (Strom)
  • Es können weitere Kosten durch die Anschaffung von Ersatzfiltern anfallen
  • Beim Betrieb entstehen Geräusche
  • Wartung, Reinigung und Pflege ist mit Aufwand verbunden
  • Bei dauerhafter Nutzung des Ozonfilters können die Atemwege gereizt werden